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Hebt sich der Mond...
(Leseprobe aus: Erstdruck:
ZdK 16, Juli 1954, S. 40; hier überarbeitet nach: Heiße Lyrik, 1956, S. 28/Heiße
Lyrik, 2007, Literarisches Bureau Christ & Fez)
Hebt sich der Mond im Rauch,
Wir saufen Kartoffelsprit;
Stark duftet der Lauch,
Und die Welt geht verschütt.
Es wird sich alles finden,
Was hierher paßt,
Wenn eine Hand von hinten
Dir zwischen die Beine faßt.
Hebt sich dein scharfer Akt
Nun ins Ultramarin,
Damit ist nichts gesagt,
Morgen zerreißt man ihn.
Dieser Abend, Selene,
Dein letzter Versuch:
Das wundervoll Obszöne
Im Holundergeruch.
Nimm noch einen Schluck
Von dem elenden Zeug.
Wirf den gebrauchten Überzug
Hinters Gesträuch.
Jasmin und Juniperus -
Was wird später sein?
Lungen- und Hodenschuß,
Und nach Wasser schrein.
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