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Basco
(Leseprobe aus:
Basco, Roman, 2005,
Edition
Nautilus).
Wo sind wir? Wir fahren in einem Bus. Es
regnet. Wir rauchen. Prince singt »It’s gonna be a beautiful night«. Die Heizung
funktioniert.
Viele Stunden fahren wir durch die Nacht, Basco legt seine Hand in meine,
steuert mit der linken. Manchmal singe ich, oder wir küssen uns. Ich trage noch
den Wintermantel.
Wir schlafen in Frankreich, kurz hinter der Grenze. Es ist kalt. Ich pinkele
draußen. Ein Fuchs streicht vorüber. Ich sehe seine Augen im Scheinwerferlicht
eines polnischen Lastwagens.
»Ist es gut?« fragt er. Ich lache.
Die Stansfield gibt den Rhythmus, und ich denke, noch ein paar Minuten, und die
Sterne, die ich durch die Luke des Busdachs sehe, fallen herunter, mit dem
Fuchs, alle auf einmal, und ich werde verrückt. Ist es gut?
»Vergiß deinen Mann«, sagt Basco. »Er ist ein Arschloch.«
Basco schmeckt nach Kiff. Der Fuchs starrt mich aus einer sicheren Entfernung
an, zusammengerollt hinter einem Kissen, auf der Ablage. Das Bett ist stabil.
Basco baut alte Möbel um. Was andere wegwerfen, holt er sich. Er findet immer
etwas. Möbel stehen überall herum, in Einfahrten, bei Auflösungen und in den
Dörfern, durch die er kommt. Basco bringt es nicht fertig, an einem Zweitürer
aus Weichholz vorüberzufahren. Im Bus riecht es schwach nach Leinöl. Wir haben
so viele Decken, und die Laken sind bunt.
Wozu? fragst du. Was fragst du? »Damit du nicht frierst«, sagt er. »Brucha.
Hexe. Wo ist ’n dein Besen? Süße. Du bist echt ein Typ. Süßer Keks. Magdalena.«
Ich küsse ihn auf den Mund.
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