Zeichnung Hartmut Jänsch (+2007), mit freundlicher Genehmigung von F. Poschau (hf0810)Frank Poschau

Moral
(Leseprobe aus: Wir töten unsere Kinder, Deutschland ohne Zukunft? Mein Lebenin zwei Systemen, Roman)

Moral,

ist ein kleines Wort und doch wurde und wird um diese Begebenheit viel diskutiert.

Alle Moralvorstellungen, allen Glaubensrichtungen unter einem Hut zu bekommen, ist noch nie geglückt.

Obwohl viele Moralvorstellungen sich im Wesentlichen ähneln sind es Teile und Auslegungen, die eine Verschmelzung verhindern.

Nehmen wir das Töten.

Tiere töten wir, weil wir sie zur Ernährung benötigen.

Wir sollten töten, ohne die Tiere leiden zu lassen.

Wenn wir vor einem Teller mit einem leckeren Schweineschnitzel sitzen, nehmen wir das auch an. Wenn wir aus den Medien erfahren, dass es nicht immer so ist, weil die Veterinäre

ihre Pflichten mal wieder vernachlässigt haben, oder die EU Betrug zu lässt,

es werden Tiere über Grenzen gekarrt um EU-Subventionen abzukassieren, dann essen wir mal ein Schnitzel weniger. Das hält aber nicht lange an, wir sind ja schließlich nicht immer dabei.

Ich habe selbst gesehen wie verrohte Menschen, die jeden Tag mit der Tötung der Tiere zu tun hatten, Schweinen beim Eintreiben in den Schlachthof die Schwänze oder Hoden abgeschnitten haben.

Ja, Menschen tun so was, Tiere würden nie auf die Idee kommen, ihre Nahrung zu quälen.

Weil Tiere sich nicht daran erfreuen können.

Menschen töten lehnen wir ab, außer wenn „Freunde“ (USA) uns dazu auffordern, oder wir angegriffen werden.

Andere töten Tiere koscher, die Tiere sind trotzdem tot und gegessen werden sie auch.

In vielen Ländern, in denen die Armut hoch ist, habe ich beobachtet, dass es Tiere besonders schlecht haben.                                           

Diese Glaubensrichtungen, die koscher töten, töten „eigentlich“ auch keine Menschen, nur wenn man anderer Meinung ist, oder sie angegriffen werden.

Da reicht manchmal schon eine falsche Zeichnung und man landet auf eine Todesliste.

Wo ist hier der Unterschied?

Alle wollen für ihr Sein das Beste und vergessen, dass das andere Sein auch Menschen sind.

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So, nun werde ich in meinem Buch auch Randgruppen erwähnen.

Es gibt ja auch Menschen die essen gar kein Fleisch, das sind Vegetarier.

Da gibt es natürlich auch eine Steigerung, wie so oft, wenn Menschen sich verwirklichen wollen, die Veganer.

Wenn Sie einen Veganer zu Besuch bekommen, schneiden Sie den Rasen nicht, aber verstecken Sie ihre Blumen. Die ernähren sich ausschließlich von pflanzlicher Kost, aus Mitleid vor der Kreatur.

Wenn Sie also schlau sind, decken Sie den Kaffeetisch auf Ihrem nicht gemähten Rasen und erzählen dann, im Kuchen sind versehentlich Eier verbacken worden. Da schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens, Sie können den Kuchen selbst und den Rest am nächsten Tag essen. Zweitens, der Besuch besteht meistens aus mehreren Personen, die Sie ganz geschickt auf ihren Rasen verteilen und eine Weile sich selbst überlassen.

Wir haben mal eine Familie kennen gelernt, in der streng nach diesem Prinzip verdaut wurde.

Unser Hund hatte 10 Junge, da lernt man so manche Leute kennen.

Diese Familie war speziell, sie hatten ihre Grundsätze und brachten auch ihren eigenen Kuchen  mit. Der sah nicht nur aus wie ein Ziegelstein, nein, die Konsistenz war auch dieselbe. Der Oberaufseher über diese Enthaltsamkeit war, er.

Er war 1,60 groß und kam mit seiner Frau 1,60 x 1,60 und zwei Kindern.

Wir wunderten uns schon, das Grünfutter diese Ausmaße bewirken kann und zogen in Betracht, den Rasenschnitt nicht mehr so einfach zu entsorgen.

Sie bekamen einen Hund, sie hatten sonst keine Auffälligkeiten.

Als wir alle Hunde verkauft hatten, organisierten wir ein Treffen mit all unseren „Kindern.“(Welpen)

Auf einer großen Wiese stellten wir Grillanlagen auf und Getränke.

Alle kamen, brachten auch was mit, auch diese besagte Familie.

Da sie wussten, dass wir grillen wollten, brachten sie ihr Grillgut selbst mit.

Nun waren wir natürlich gespannt, wie Grashalme und Sojasprossen zusammen halten, um diese auf einen Grill legen zu können.

Tofu hieß das Zeug, was sie anschleppten und es sah auch aus wie Torf.

Ich höflich das Zeug auf den Grill gelegt, wo natürlich schon Fleischscheiben vorher darauf lagen.

Die recht kompakte Dame machte mich darauf aufmerksam, bevor der Überwacher, dieser Silage verarbeitenden Familie, von meinem Missgeschick Wind bekäme.

Ich schnell den Grill gesäubert, ich hätte geschworen, dass dieser nagelneu war und nur geeignet, zur Zubereitung von Kuhfutter.

Der Überwacher kam an, ich mein Festtagslächeln, vor mir vier Grillanlagen, seine Torfgrillstäbchen extra auf den sauberen Grill. Ich geschäftig mit meiner neuen Grillzange nach und nach alle Scheiben Fleisch und Würste drehend. Seine Spezialgesundrollen in der Mitte. Er schaute irgendwie böse, da fiel es mir auch auf, die Zange.

Ich hatte dieselbe Zange benutzt, um seine Rasenkanten umzudrehen, wie zuvor das Fleisch.

Ich entschuldigte mich sofort und beschwor ein Versehen.

In dem Moment tobte sein Hund und ein anderer heran, sie stießen genau seien Grill um.

Sein Hund tobte davon, der andere wollte sich eine Extraportion sichern.

Er schob die Nase nach vorn, wo der Kohlenanzünder sich im Rasen wohl zu fühlen schien.

Der Hund machte nicht mal den Versuch davon zu naschen, ich konnte ein leichtes angewidert sein auf seiner Schnauze erkennen, er lief weg.

Mit der Hand wollte ich das gesunde Zeug nun auch nicht anfassen, ich wusste ja nicht, ob das ansteckend ist.

Nun standen wir beide vor dem Malheur, ich sagte, „es ist angerichtet.“

Er lachte nun auch, hob diese sich zuhause fühlenden Stäbchen auf, streifte sogar die kostenlose Garnitur ab, was ich nun wieder nicht verstand.

Später, als uns seine Frau dann allein besuchen kam, erzählte sie uns von der Trennung, dass sie nun wieder alles essen würde und nur er immer darauf bestanden habe, Veganer zu sein. Er aber heimlich keine Currywurstbude ausgelassen habe. 

Meine liebe Frau ging in die Küche, um Schnittchen zu zubereiten, die Hunde hinter ihr her.

Nun saßen da zwei mit einem Blick, wir haben schon 200 Jahre nichts gefressen.

Meine liebe Frau reichte beiden eine Scheibe Wurst, unsere schlang diese Scheibe runter, als wenn das mit den 200 Jahren stimmte. Der andere roch dran, nichts, er ging in die Speisekammer zum Kartoffelkorb und nahm sich eine Kartoffel.

Ein helles Lachen klang aus der Küche.

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