|
|
Mit sieben tauschte er, wie hatte er das bloss geschafft?, im Versteckten ein Ei gegen zwei ein. Mit acht sah er den Hahn auf der Henne zittern. Mit neun nahm er auf Geheiss seines Vaters zum ersten Mal eine Hacke in die Hand, hackte damit mit den Ärmchen auf die trockene Erdscholle, eine Rille, eine Ritze hackte er da rein, dann knallte – ding! – das Eisen auf etwas Hartes. Den Stein müsse man ausgraben, sagte sein Vater, darauf wachse nichts. Er seufzte und schüttelte den Kopf. Erneut knallte es, erneut ein Stein.
Drei Tage später, es war Anfang April, lief Ermenegildo von zuhause weg.
Rezension I Buchbestellung I home IV08 LYRIKwelt © Edition 8/M.P.