Dort stand sie...
Dort stand sie in der Dunkelheit
Ihre Augen blickten weit
Und leer,
Sie fühlte nicht mehr.
Das schwarze Haar
Umrahmte ihr bleiches Gesicht,
Im Angliz des Mondes sie einer Toten glich.
Der rote Mund verschlossen seit tagen,
Innerlich schmerzten tausende Fragen.
Blutend stand sie dort mit ihren Schmerzen,
Schwer verletzt, tief im Herzen.
Sie hatte genug von ihrem zerstörten
Leben,
Wollte sich in Todes Hände begeben.
Doch eine Kraft hielt sie zurück,
Heute weiß sie, sie hatte großes Glück.
Und Stück für Stück kehrte sie zurück.
Seine Blicke hatten sie gefangen,
Die tief in ihre Seele drangen.
Sie begann erneut zu leben,
Für die Liebe wollte sie alles geben.
(2003)
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