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Am Ende der Welt
(Leseprobe aus:
Am Ende der Welt, Roman, 2008,
Edition Zwei im
Wieser-Verlag -
Übertragung Mirko Kraetsch).
Dunkelheit. Sie füllt den ganzen Raum aus, lastet jedoch nicht auf ihm. Die Leere ist noch satter so. Und das Ende des Tunnels kommt nicht. Es ist Nacht. Die Klotur geht mit einer bestimmten Bewegung auf und schlagt auch gleich wieder zu. Robi Kuchta ist drin. as Schummerlicht der schwachen, pulsierenden Neonrohre nimmt dem Gestank kein bisschen an Intensitat. Der Zug schwankt. Robi stutzt sich mit einer Hand an der Wand ab, mit den Fingern der anderen umklammert er seinen Penis und pisst alles um sich herum voll. Im Gesicht tote Hose. Abwesend guckt er geradeaus: ein detaillierter Plan der Toilettenmechanik. Naturlich spult er nicht – und so wie fruher kommt am Waschbecken auch kein Wasser. Robi versenkt seinen Blick in den schmutzigen Spiegel; sein rechter Mundwinkel verzieht sich kaum sichtbar in Richtung von etwas, das fruher mal ein Lacheln war.
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