in der neige des sommers
so sichtbar der sommer vergeht
die stilleren morgen über dem nestbau
ging den sängern die kraft verloren
sie schwärmen
die formation fliehender tage
das gras noch hoch da
wo jetzt ein bussard weite kreise zieht
einst wir
jede hungrige zelle gestillt
auf alle fragen antwort: morgen
brüderlich je halbes rund der tag die nacht
fliegen in notenreihn rastlose geselln
mal schräge staffetten mal pfeil
der an der spitze muss die luft durchdringen
die anderen können sich ziehen lassen
während ich spüre die endlichkeit
vergangenen wohlbefindens
hat das adieu die lippen verbrannt
verlagert
das gewicht der welt
friert die haut
doch gehen hieße das denken zu unterbrechen
der abend ein schweigen setzt sich zu mir
mit den augen des liebsten
ein verlorengehn ein wiederfinden
bruchstücke ich bin viele
und immer formt sich neu ein nicht mehr
noch nicht auf sternbilderkeilschrift
setzt die nacht steht das gras
vor dem letzten schnitt
Rezension I Buchbestellung I home IV08 LYRIKwelt © I.A.O.