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aus: Neapel oder die Reise nach Stuttgart
Hans Neuenfels über das Glück
"Es waren die Künstler, die mich lehrten, daß das Glück grausam sein
kann. Und unglaublich kurz. Erschreckend eher. Fast immer kommt es auf Kosten
anderer daher. Eisig ist es. Gemein. Obszön. Von blendender Schärfe, von
furchtbarer Zufälligkeit, und setzt den Mut zur hilflosen Enttäuschung voraus.
Ja, es ist sogar hinterhältig und fahrlässig bis zur Selbstaufgabe. Es hat
nichts mit heiler Welt zu tun. Nur eine Gesellschaft, die glaubt, daß sie alles
in der Hand hat, versucht das Glück mit den besser gewordenen Menschen in
Verbindung zu bringen, als ob das Glück ein Fleißkärtchen wäre, ein
Ansporn."
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