Feuer im Regen
Schwerer
Regen prasselt nieder
von der Kälte steif die Glieder
Harter
Regen, keine Tropfen
tausend Blöcke sind es, klopfen
Hämmern
auf die Straße ein
die erhellt wird von dem Schein
Eines Feuers, das
da lodert
auf dem feuchten Holz, das modert
Doch das kleine
zaghaft Feuer
frisst sich wie ein Ungeheuer
Durch das faule
Holz, das tote
wie ein Tiger mit der Pfote
Reisst
es ab mit seinen Pranken
morsche Teile, schwarze Planken
Kommt es dann zum
Kern vom Holz
ist es ganz besonders Stolz
Hat es doch
gefunden jenen blanken
Teil des Holzes statt dem kranken
Löscht
der Regen jetzt das Feuer
starb es stolz, das Ungeheuer.
Rezension I Buchbestellung IV02 © LYRIKwelt