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Himmel und Hölle
(Leseprobe aus: Himmel und Hölle, Erzählungen,
2004, S. Fischer - Übertragung
Heidi Zerning)
„Immer wenn ich nach Hause fuhr,
geriet ich in Gefahr. Nämlich in die Gefahr, mein Leben mit anderen Augen als
den eigenen zu sehen.
Es als eine immer größer werdende Stacheldrahtrolle aus
Wörtern zu sehen, verschlungen, verwirrend, unbehaglich – ganz im Gegensatz
zu den reichen Hervorbringungen, den Mahlzeiten, den Blumen und den Stricksachen
aus dem häuslichen Wirken anderer Frauen. Es fiel mir dann schwerer, zu sagen,
dass es die Mühe wert war.
Für mich ja, vielleicht, aber was war mit den anderen?“
Rezension I Buchbestellung I home IV05 LYRIKwelt © S. Fischer