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Name
(aus: Warum
ich euch belogen habe, Roman, 1998/2000, Frankfurter
Verlagsanstalt - Übertragung Barbara Antkowiak)
Als ich in das Alter kam, in dem ich
immer engere T-Shirts anzog, damit man auch bei mir, wie bei den anderen Mädchen
in der Klasse, das Erwachen der Weiblichkeit sehen konnte, hörte ich auf, mit
den Jungs aus der Straße Fußball zu spielen. Sie verstanden meinen Entschluss
nicht gleich, schoben einander die Schuld zu auf der Suche nach dem, der mich
auf dem Platz zuletzt am schlimmsten gefoult hatte. Der wahre Grund für meinen
Rückzug wollte ihnen nicht einfallen, weil er mit bloßem Auge auch gar nicht
zu erkennen war, obwohl ich in diesem Frühjahr mein dreizehntes Lebensjahr
vollendet hatte. Ihre Fußballgespräche erinnerten nicht selten an die
Jagdgeschichten meines Chemielehrers, der '91 in sein heimatliches Plaski zurückkehrte,
um dort leichter seinem Hobby nachgehen zu können, und ich wollte sie nun gegen
andere, mir angemessener erscheinende Mädchengespräche eintauschen. Bald nach
der Trennung von meinem Team, manchmal, ohne es zuzugeben, meinen wirklich guten
Dribblings nachtrauernd, trat ich in die richtige Frauenwelt ein, die ich von
nun an nicht mehr verlassen sollte. Ich war stolz auf meinen geglückten
Transfer, aber trotzdem ab und zu wütend auf meine Freundinnen, die mich noch
lange mit dem Spitznamen Sekularac riefen, dem Namen des berühmten Trainers von
Roter Stern Belgrad, meinem zugegeben redlich verdienten Spitznamen aus meiner
langen Fußballkarriere, der jedoch in naher Zukunft meine weiblichen Ambitionen
ernsthaft gefährden konnte. Darum wollte ich ihnen beweisen, dass Sekularac
auch das Fach Frauenangelegenheiten beherrschte. Also weckte ich nachts meine ältere
Cousine und bat sie, mir die Grundbegriffe beizubringen: Wie küssen Männer und
wie Frauen; kann man von einem Kuss, wie man ihn im Film sieht, schwanger
werden, was ist überhaupt die Regel, und was hatten Ankica und Lidija, die
schon richtige BHs trugen, gekriegt, wenn sie im Sportunterricht auf der Bank
sitzen durften, während ich zusammen mit den Jungs Hocke und Grätsche über
den Bock und nicht selten auch übers Pferd üben musste? Meine Cousine, die
sich erst dann meiner Ahnungslosigkeit erbarmte, als ihr Freund sie endlich
davon überzeugt hatte, dass ihre schlanken Beine viel toller waren als meine Fußballerbeine,
versuchte mir alles in der einzigen mir verständlichen Sprache, der des Fußballs,
zu erklären. »Ein Filmkuss«, so pflegte sie zu sagen, »das ist so, wie wenn
du dem Prinzen ein Tor reinschießt, danach glücklich ins Netz rennst und lange
nicht mehr rauswillst.« Allmählich begriff ich, warum ich die ganze Zeit
ausgerechnet dem Prinzen so gern die Bälle ins Tor gejagt hatte, und ich
erinnerte mich an den dummen Vergleich meiner Cousine, als ich, bereits aufgeklärt
darüber, dass man von einem Filmkuss nicht schwanger werden konnte, ihn mit
diesem erstklassigen Torhüter ausprobierte, und zwar am bestmöglichen Ort, in
der letzten Reihe unseres Provinzkinos, während irgendein Film lief, dessen
Titel ich bereits während des Abspanns vergaß. Ich weiß noch, wie ich damals
dachte, dass mir ein Schuss in die linke obere Ecke, die Schwachstelle des
Prinzen, viel besser gefallen hätte als dieser Akt hier, den ich mit demselben
Spieler niemals wiederholen wollte. Der Torhüter, dem ich die Wahrheit
verschwieg, glaubt noch heute, ich sei an dem Abend böse geworden, weil er mir
»Meine kleine Fußballerin hat sich Maronencreme verdient« ins linke Ohr geflüstert
hatte.
Es stimmt, dass ich damals alles andere sein wollte als seine persönliche Fußballerin,
und ich bekam Angst bei dem Gedanken, dass ich diese jungenhafte Rolle wohl
niemals loswerden würde, dass die Nachbarn mir mein Leben lang diese
Kombination aus Name und Beruf anhängen würden, selbst dann noch, wenn meine
Generation den Sekularac vergessen hätte. Wenn die Bekannten meiner Tante Namen
wie Maler-Anica, Förster-Olgica und Schneider-Zlata trugen, warum sollte dann
nicht ihre Nichte den Namen Fußball-Julkica tragen? Durch diese Ergänzung
wusste man wenigstens, von wem die Rede war. Denn wann immer wir nach Vukovar
kamen, die Stadt, in der meine Tante ihre schönsten Jahre verbracht hatte und
in die sie bis '91 immer noch ernsthaft zurückkehren wollte, wurde sie von
ihren Freundinnen Julkica gerufen. Ich fand das komisch. Als ich das zum ersten
Mal hörte, war meine Tante schon vierzig, und ich fand, dass die plumpe
Variante ihres Namens, ohne Koseform, viel besser zu ihr passen würde. Wenn man
sie schon nicht mit ihrem richtigen Namen Julijana rief und auch nicht mit dem
etwas künstlerischen und tragischen Julija, und da sie schließlich auch keine
Ungarin war wie unsere Nachbarin Varga und deshalb nicht zur Juliska werden
konnte - warum dann nicht einfach nur Julka? Für mich war es damals
unvorstellbar, in ihrem Alter, sollte ich es erreichen, so genannt zu werden.
Aber dazu kam es viel früher, als ich gedacht hätte.
Als ich in einem neuen, karierten Minirock, einem Modell, das mir damals noch
einigermaßen erträglich stand, im September 1974 vor das schwarze Brett des
Gymnasiums trat, das in Nasice im Park des Pejacevic´-Schlosses stand, wunderte
ich mich, dass ich meinen Vor- und Nachnamen nicht auf der Liste der in die
erste Klasse aufgenommenen Schüler fand. Ich war weder bei den Externen der
Vormittagsklasse, zu der ich gehören sollte, noch bei der Nachmittagsklasse,
die für die Ortsansässigen und ihren Schlaf reserviert war, den sie nicht um fünf
Uhr morgens unterbrechen mussten im Unterschied zu uns Schülern aus den
umliegenden Dörfern. Ich wusste, dass sich jemand geirrt haben musste, weil es
einfach nicht sein konnte, dass ich, mit dem besten Notendurchschnitt, keinen
Zugang zu dieser elitären Gesellschaft haben sollte. Die Gruppe der externen
Schüler war mir lieber. Vielleicht hätte ich mich auch mit einem Wechsel zur
Wirtschaftlichen Mittelschule abgefunden, wenn ich nicht meiner Mitschülerin
Lidija hätte beweisen wollen, dass ich auch im Gymnasium, möglichst in
derselben Klasse wie sie, die bessere Schülerin sein würde. Ich konnte ihr
nicht verzeihen, wie sie mich zwei Jahre lang an jedem ersten Dienstag und
Donnerstag im Monat mit ihrer Wichtigtuerei auf der Bank in der Turnhalle gequält
hatte, und auch nicht, dass sie acht Jahre zuvor, 1967, am Ende der ersten
Grundschulklasse, in einer Minute neunundsechzig Wörter lesen konnte, ich
dagegen nur vierundsechzig.
Ich klopfte also geradewegs an die Tür des Direktorenzimmers und bat um eine
Erklärung. Noch heute weiß ich nicht, woher ich in diesem Augenblick so viel
Mut nahm, einen Mut, wie ich ihn weder vorher noch später wieder aufbrachte,
obwohl die Rivalitäten, die das Leben mit sich brachte, viel ernster, bösartiger
und schmerzvoller waren als die der Grundschulzeit. Der Genosse Direktor, der
sich später bei jeder Jubiläumsfeier des Abiturjahrgangs 4a, Schuljahr
1977/78, an diesen Vorfall erinnern sollte, bat mich gleich nach dem Eintreten,
mich erst selbst zu entscheiden, wie ich heiße, und mich danach um Aufnahme in
ein Gymnasium wie das seinige zu bemühen. Ich verstand nicht gleich, wovon er
sprach. Meinen Vor- und Nachnamen konnte ich auch nach einem heftigen
Zusammenprall meines Kopfs mit dem Ball aussprechen (so testeten wir übrigens
auf dem Spielfeld, ob wir übergeschnappt waren), wie sollte ich mich da, in
einem Augenblick, der über mein Schicksal entschied, nicht an ihn erinnern! »Die
Schülerin namens Julijana«, sagte er, »die in diesem Jahr als beste Schülerin
der Grundschule Djurdjenovac ausgezeichnet wurde, ist nicht dieselbe Person, die
am 6. April 1959 im Krankenhaus von Gradacac geboren wurde, Vater Ilija und
Mutter Andjela, geborene Blazevic´. Und nicht nur das! Sie ist überhaupt nicht
in Gradacac geboren, sondern in einem kleinen katholischen Dorf zwischen
Gradacac und Pelagic´evo.« Ich begriff. Die Angaben auf den Anmeldeformularen,
den Zeugnissen und der Geburtsurkunde waren nicht identisch. Ich wusste, dass
auf dem Abschlusszeugnis und auf allen Belobigungen der Vorname Julijana und der
Familienname meines Vaters standen, aber ich hatte nicht ahnen können, dass
meine Geburtsurkunde auf die plumpe Variante meines Vornamens ausgestellt war,
ein Name, den ich meiner Tante wünschte, nur damit wir zwei uns voneinander
unterschieden. Die Urkunde hatte ich gar nicht gesehen, denn mein Vater hatte
sie gleich mit der Post an das Gymnasium geschickt, nachdem er sie endlich
aufgetrieben hatte nach mehrtägigen vergeblichen Versuchen, den Standesbeamten
C´amil an seinem Arbeitsplatz in der muslimischen Provinzstadt Mionica
anzutreffen, wohin Ende April 1959 die Bücher vor dem Feuer gerettet wurden,
bei dem das Krankenhaus Gradacac völlig zerstört worden war. Damit ich mich für
die erste Gymnasialklasse anmelden konnte, musste etwas mit meinem Vornamen
passieren: Entweder ich akzeptierte die Eintragung in der Geburtsurkunde und veränderte
die Angaben auf den Zeugnissen der Grundschule, bei der mich mein Vater erst im
Oktober 1966 mit Hilfe einer Bekannten als Julijana angemeldet hatte, oder ich
stellte einen Antrag auf Namensänderung. Die erste Möglichkeit gefiel mir
absolut nicht, und von der zweiten ahnte ich, dass sie große und unerwünschte
Komplikationen mit sich bringen würde. Da ich nicht volljährig war, konnte
sich nur mein Vater an das Amtsblatt wenden, der sich dieser Idee, nachdem ich
ihn in einem Brief darum gebeten hatte, natürlich sofort, ohne erst darüber
nachzudenken, widersetzte, wobei er mich beschuldigte, ich sei in Kroatien durch
die Erziehung von Tantes slawonischem Mann hochnäsig geworden, und zur Strafe
schickte er mir dann im folgenden Jahr die Ansichtskarte zurück, die ich ihm
aus den Ferien in Opatija geschrieben hatte. Ich bekam sie in einem blauen
Umschlag, adressiert ans Gymnasium, mit unterstrichenem Vornamen und dem Vermerk
retour, und ich erkannte sofort die Handschrift, die ich jahrelang geübt hatte,
um meine eigene ihr völlig anzugleichen. Vielleicht hatte Vater nicht
mitbekommen, dass ich schon seit einem Jahr auch amtlich den Vornamen trug, der
irgendwie wärmer und mir angemessener war und unter dem mich im Übrigen meine
Freunde schon lange kannten. »Du musst Julijana bleiben«, sagten alle, die in
mein Problem eingeweiht waren, selbst die Gemeindeangestellte, zu der mich mein
Onkel Ende September 1974 mitnahm, damit ich in ihrer Gegenwart meine Zustimmung
zur Adoption durch Tante und Onkel unterschrieb. Ich glaube nicht, dass ich mich
aus einem anderen Grund über diesen Vorgang freute als dem, dass endlich jemand
in meinem Namen bei der zuständigen Stelle die Änderung des Vornamens
beantragen konnte und wollte, und ich glaube nicht, dass mein neuer Vormund sich
überhaupt darauf eingelassen hätte, wenn in dieser Angelegenheit auf Vater
Verlass gewesen wäre. Ich besitze keine Kopie des Antrags, den wir an das
Amtsblatt schickten, und ich erinnere mich auch nicht an die Gründe, die mein
Onkel darin anführte, aber ich erinnere mich an sein Gesicht, als er mich aus
der Mathestunde rausholte, um mich über den Erfolg der Sache zu informieren,
und zwar genau in dem Augenblick, als ich gerade allen, auch Lidija, den
Dreisatz erklärte. In das Klassenzimmer, in dem ich überhaupt nur saß, weil
mein Vormund versprochen hatte, bis zum Ende des ersten Halbjahres sei mit
meinem Namen alles in Ordnung, kehrte ich mit der Gewissheit zurück, dass ich
mit meinem Vor- und Nachnamen nie wieder Probleme haben würde.
Meine Tante kommentierte das Verhalten ihres Bruders nicht weiter; sie hatte den
Schuldigen an meinem Trauma und dem familiären Gezerre um meinen Namen in der
ferneren Vergangenheit gefunden, und zwar in Gestalt meiner betrunkenen
Patentante, Mutters Tante Jelena, die es tatsächlich fertig gebracht hatte, auf
dem kurzen Weg zum Krankenhaus zu vergessen, auf welchen Vornamen das Kind auf
Befehl von Fabijan, Papas und Tantes Vater und demnach mein Großvater,
angemeldet werden sollte. Das Vergehen der Patentante war umso größer, da sie
in Wirklichkeit vergessen hatte, wie meine Tante hieß, der es am besten ging,
die aber noch immer keine eigenen Kinder hatte und für die es gut wäre,
wenigstens ein Kind ihres jüngeren Bruders aufzunehmen.
Meinem Vater habe ich nie verübelt, dass er sich so heftig gegen meine Namensänderung
sträubte, auch nicht, als ich viele Jahre später erfuhr, wie wütend er auf
den Standesbeamten in Brcko war, der meinen Bruder unter dem Namen Drazen
eintrug, während er wollte, dass sein erster und einziger Sohn Drazan hießt,
mit a, so wie der berühmte Dynamo-Zagreb-Fußballer Jerkovic´. Ich belästigte
ihn weiterhin mit Forderungen nach Bescheinigungen im Zusammenhang mit meinen
neuen Lebensumständen. Eines Sommers, als wir uns am Wochenende bei Großmutter
auf dem Dorf trafen, erzählte er mir, dass es genüge, C´amil (sofern er ihn
an seinem Arbeitsplatz vorfinde) zu sagen, er komme wegen der, die ihren Namen
geändert habe. Und der Standesbeamte, der sich jedes Mal von neuem über diesen
nie da gewesenen Fall wunderte, wisse gleich, dass er den Band mit dem
Buchstaben M rausziehen müsse, und es falle ihm auch ohne langes Blättern
nicht schwer, die richtige Seite zu finden, weil er alle zusätzlichen Angaben
aus den slawonischen Papieren sorgfältig in den Band übertragen hatte, sodass
die Seite nun nahezu vollständig beschrieben war. Dass die Seite endgültig
voll sei, teilte mir schließlich mein Vater selbst mit, als ich ihn im Herbst
1988 schon etwas verschämt fragte, ob er mir nur noch dieses eine Mal, und ich
versprach, es würde das letzte Mal sein, meine Geburtsurkunde schicken könne,
und ihn bat, darauf zu achten, dass alle vorangegangenen Änderungen korrekt
vermerkt waren. Sie bezogen sich jetzt nicht mehr allein auf meinen Vor-,
sondern auch auf die Familiennamen, die ich zum Ende meiner Jugend hin zu häufig
und zu leichtfertig annahm, und erst durch die neuen Namen begriff ich plötzlich
die ganze Schönheit und alle Vorzüge meines elterlichen Namens, und das,
obwohl ich beim Einüben der neuen Unterschriften inzwischen die regelmäßige,
ruhige Handschrift meines Onkels imitierte und nicht mehr die leidenschaftliche
meines Vaters. Tatsächlich traf mein letzter Auszug aus dem Geburtsregister von
Mionica mit folgendem Begleittext ein: »Noch einmal herzlichen Glückwunsch.
Pass auf, was du tust. C´amil sagt, er hat noch nicht einmal mehr Platz für
dein Sterbedatum. Ilija.«
Ich zerbreche mir nicht mehr den Kopf darüber, dass ich mit dem Chaos um meine
Vor- und Nachnamen einen Zeilenrekord im Geburtsregister eines kleinen,
nordbosnischen Dorfes aufgestellt habe; einem Dorf, das sich heute in der so
genannten Bosnischen Föderation befindet und in dem ich es geschafft habe,
nicht nur dem Standesbeamten heftige Kopfschmerzen zu bereiten, sondern auch den
Männern, deren Namen er bei jedem meiner neuen Änderungsanträge aufschrieb.
Nachdem ich erfahren hatte, dass gleich zu Beginn des Krieges alle in jenem
Standesamt aufbewahrten Papiere dasselbe Schicksal erlitten hatten, ganz gleich,
wie viel und was für ein Text auf ihnen stand, kramte ich jene allererste
Geburtsurkunde hervor, die mit der plumpen Variante meines Namens, die '74 beim
Gymnasium eingetroffen war. Mir war mit einem Schlag klar geworden, dass sich
weder die alten noch die neuen Namen, ganz gleich, wie poetisch sich das für
manche anhören mochte, einfach so in Asche und Glut niederschreiben lassen. Ich
bewahre die Urkunde in der Schublade meines Schreibtisches auf, und wenn sie mir
zufällig unter die Augen kommt, was mit den Jahren immer öfter geschieht,
frage ich mich, mit welchem Namen mich wohl jemand im letzten Augenblick meines
Lebens rufen wird, um mich noch einmal jenem Zustand zu entreißen, den mein
Vater erwähnte, als er mir im Herbst 1988 das Dokument und C´amils Worte
schickte. Aber ich hörte mich nicht selten sagen: »Ist das überhaupt die
richtige Frage, und muss ich mir nicht endlich eingestehen, dass es viel schöner
wäre zu wissen, wer zu meinen Lebzeiten als Letzter meinen Namen aussprechen
wird?« Wenn ich ihn in diesem Augenblick kennen würde, oder wenn ich nur
sicher wäre, dass er für diesen Augenblick genügend Kraft aufbrächte, wäre
es mir wahrscheinlich gleichgültig, welche Variante meines Namens ihm gerade
dann einfiele. Und vielleicht würde ich ihm bereits im Voraus verzeihen, falls
er sich für den Spitznamen aus Fußballzeiten entschiede um sich noch in diesem
letzten Augenblick für meine eindeutig zu kräftigen Waden zu rächen.
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