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die ganze Nacht werde ich bei offenem Fenster warten,
in Nässe und Kälte werde ich frieren,
mein Atem ein gelöschtes Feuer
am frühen Morgen,
ja, ich werde zehn Tabletten schlucken,
von der Kälte durchdrungen,
um meinen Schmerz blindlings zu ertragen
werde ich ins Dunkel schauen,
an die Selbstmörder denken, die aus dem Fenster springen,
nicht um zu sterben, sondern um
jenen hohen Flug zu spüren
bis in den sternbesäten Himmel;
dort werde ich ein neues Haus bauen,
ein großes und helles Haus,
ganz im Grünen mit einem Gemüsegarten,
darüber der Mond steht wie der Kamm eines Blechhahns,
an den krampfhaft der Wind seine Zunge schlägt;
in der blauen Tiefe, irgendwo, wird ein Stern
zittern
Rezension I Buchbestellung I home IV09 LYRIKwelt © Kitab Verlag