Ich bewohne meinen Geist
Ich
bewohne meinen Geist
wie ein gesetzter Gutsherr seine Ländereien.
Den ganzen Tag über besteht meine Arbeit darin,
aus ihnen Gewinn zu ziehen,
und mein Gewinn darin, daß sie für mich arbeiten.
Dann, vor dem Schlafengehen
trete ich ans Fenster, um sie anzublicken
mit der Ehrfurcht des Menschen
vor seinem Bild.
Mein Geist bewohnt mich
wie ein gesetzter Gutsherr seine Ländereien.
Rezension I Buchbestellung I home 0I09 LYRIKwelt © V.M./Th.P.