Krieg
Lauter laute Bomben
zerplatzen auf Katakomben.
Mensch darinnen sich verkriecht,
lebend nun von hinnen siecht.
Schüsse schallen,
durch Menschen sie hallen,
zieh´n blutige Spuren auf dem Land
zerreißen die Menschen, sind neues Gewand.
Verformt wird was lebt,
mit Blut auch verklebt
und gibt´s ein Danach,
so ist´s gebrechlich und schwach.
Doch die Straße die blasse,
die blutende nasse,
hat stetige Wanderer,
kommt Tod, kommt ein anderer,
die Hände um Gewehre krallen,
- maschieren und knallen,
- schießen und fallen.
Nur Blut kann was ändern,
so sagt man in Ländern
mit menschlichem Trug
der niemals genug,
denn der Mensch schließt die Augen,
keine Lichter zum aufsaugen,
er steht ohne Funkeln,
so gänzlich im Dunkeln,
das Licht all des Sein....
der Mensch, er ist zu klein.
Zum Leben ihm fehlt,
daß er Größe beseelt,
dennoch webt er allein
am eigenen Sein,
spinnt alle die Fäden
für´s eigene Leben,
schafft also mit Kraft,
was sein Leben ausmacht.
Rezension I Buchbestellung II03 © LYRIKwelt