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sehen&nicht sehen
(Zitat aus: sehen&nicht sehen, Prosa, 2006,
Czernin Verlag).
"was macht es schon aus -", sagte ich. "ein existieren von moment zu moment, vom sich auflösen zum sich erneut konfigurieren, sich wieder auflösen, rekonfigurieren. teile finden, erfinden, andere teile verlieren. körpermaschine, und das bewusstsein als nebenprodukt; etwas, das nur zufällig anfällt/ eigentlich abfällt. Lichtgeschwindigkeiten und vollkommene erstarrung. die luft ausatmen und ausatmen und versuchsweise ein wenig ansterben zum zeitvertreib. etwas tun, verhalten erzeugen und reproduzieren, opfer an die zeit bringen und sich selbst als lebenden organismus begreifen. abgetrennt vom rest. vereinzelt. qualen leiden. blicke wie botschafter in die welt aussenden und reich bepackt wieder zurückbeordern. heimholen. abfallberge sich ansammeln lassen aus weltresten, lebensresten..."
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