Aufbruch der Jugend
Die flammenden Gärten des Sommers,
Winde, tief und voll Samen,
Wolken, dunkel gebogen, und Häuser, zerschnitten vom Licht.
Müdigkeiten, die aus verwüsteten Nächten über uns kamen,
Köstlich gepflegte, verwelkten wie Blumen, die man sich bricht.
Also zu neuen Tagen erstarkt wir spannen die
Arme,
Unbegreiflichen Lachens erschüttert, wie Kraft, die sich staut,
Wie Truppenkolonnen, unruhig nach Ruf der Alarme,
Wenn hoch und erwartet der Tag überm Osten blaut.
Grell wehen die Fahnen, wir haben uns heftig
entschlossen,
Ein Stoss ging durch uns, Not schrie, wir rollen geschwellt,
Wie Sturmflut haben wir uns in die Strassen der Städte ergossen
Und spülen vorüber die Trümmer zerborstener Welt.
Wir fegen die Macht und stürzen die Throne der
Alten,
Vermoderte Kronen bieten wir lachend zu Kauf.
Wir haben die Türen zu wimmernden Kasematten zerspalten
Und stoßen die Tore verruchter Gefängnisse auf.
Nun kommen die Scharen Verbannter, sie strammen
die Rücken,
Wir pflanzen Waffen in ihre Hand, die sich fürchterlich krampft,
Von roten Tribünen lodert erzürntes Entzücken,
Und türmt Barrikaden, von glühenden Rufen umdampft.
Beglänzt von Morgen, wir sind die verheißnen
Erhellten,
Von jungen Messiaskronen das Haupthaar umzackt,
Aus unsern Stirnen springen leuchtende, neue Welten,
Erfüllung und Künftiges, Tage, sturmüberflaggt!
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