Angespült
Ans Ufer gespült und vergessen
von einer Woge
die mich übers Einerlei trug
fandest du mich zwischen modrigem Treibholz
und totem Getier
und glaubtest du müssest mich retten
nur weil mein Atem noch ging
Ich wünschte mir nichts
als so liegen zu bleiben
mit Sand in den Augen
Salz auf den Lippen
wie schlafend
Doch du nahmst mich mit
in dein Leben
wo die Wellen zu glatt sind
wo der Sand mich nicht reibt
wo die Träumenden schlafen und die Schlafenden tot sind
(2005)
Rezension I Buchbestellung I home II06 LYRIKwelt © L.L.