Rena Larf

Muschel in deiner Hand

Echt beschissen,
dieses üble Gefühl, dich zu vermissen.
Angst, dich zu verlieren,
zu erfrieren,
die Kälte zu spüren.
Dabei in der Hitze der Sehnsucht zu verglimmen,
auf dem Meer der Tränen zu schwimmen,
Kopf unter Wasser;
mutiere zum Gefühlehasser.

Tot,
allein, ganz klein
fütter' mich mit deinem Sein,
lindere meine Seelenpein.
Benommen,
erklommen,
den Hügel der Liebe im Fluge genommen.
Spreiz' meine Flügel
um mich dir zu ergeben
meinem Leben.
Wiege ab.
Mach' ich schlapp?
Verbiege ich dich?
Oder siege ich
im Kampf über mich?


Spüre das Band,
seh' die Muschel in deiner Hand;
bleib' immer der Engel in deinem Land.

So und nicht anders... liebe ich dich.
Nähre mich!

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