Brot und Wein
Beim Sehen entsteht ein Hauch
erloschenen
und allgemeinen Neons - Stauungen -
daß sich hundert Menschen darin ausbreiten.
Die hier auf den Bus warten, machen nichts
als einen starken ungesunden Eindruck.
Erst müssen die (Augen) am Busbahnhof
stehen und die Gegend blöde verzieren.
Die Chancen auf Veränderung gleich Null,
sonst steht (Neon) reizend gegen den Himmel
die Stadt. Sonst nichts, Nüsse in der Tüte.
Und liefern keine schmackhaften Ausdrücke,
kaum zu schliessen mit 1000 auf Netzhaut
ge-worfnen Blicken aus mehreren Orten,
die per Fax und Modem zugeschaltet
sind. Hier in dem Licht "heilignüchtern?" "ach was"
Maschinen schieben weiter ausgeborgt (und
was meint das?). Werkstatt neben Werkstatt gestellt,
Autotempel hinter Glasscheiben ver-
kabelt, "weiter?" stell dir vor:
Mechaniker,
alter Grieche, steht vor einem Auto, was
ein Rosthaufen ist, und sinkt in die Knie.
Es ist nämlich Mechanik, daß Werkstatt
für Werkstatt die Welt zu einem Reissverschluss
zusammen ziehen. Einzelteile die
sich kyrillisch griechisch vertauschen lassen.
Die Stoßstangen warten auf einen
späteren Gott - hier hätten Götter Kondensstreifen
gezogen also? - denk Schuhspitzen, denk
Boden trocken, Luft von Plastikreifen dicht,
stell dann dir einen Morgen mehr vor,
der kein Morgen ist, im bleichen nüchternen
Licht, ein Mädchen. Zieh dann die Blicke ab,
ein Busfahrer rückt die Sonnebrille hoch,
mit der Fingerspitze gleichgültig und
bombastisch
monoton. So sehen dann die Leuchtreklamen,
(Toyota) der griechischen Badeortstrassen,
Plakate, Osram, Aperol vor den Simsen
abblätternder Häuser auf die inzwischen grösser
gewordene wartende Menge herab, wenn
am Morgen im Hotel die Fahne gehisst,
der ganze Bettstaat aber Halbmast trägt
aus Furcht, weil du nicht da bist.
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