die liebe ist ein tolles ding
für elfriede
jelinek
sie rückt sich
in ein besseres licht ver
rückt die sicht
der dinge
die schlimme
sie zückt ihn
ent und zückt ihn ver
das rücken
zum zücken
wird ihr noch glücken
und er glotzt
spielt mit kennt noch
nicht das systen kennt
keine regeln nicht diese
kennt er
lässt sich beglücken
entzücken
von ihr das weiss sie
denn sie ist gerissen
sie muss ihn nur küssen
an der richtigen stelle die helle
und er wird gerissen hin und
her von entzücken und küssen
und einigem mehr
er sitzt mitten im spiel
weiss alles weiss auch
das leben ist
nehmen und geben und hat
ein system besteht
aus regeln ist regel
system sitzt mit seinem
leben mitten im
spiel lässt sich beglücken
kennt immer noch nicht
das ver und die vor
sicht von der früher
er sprach und wusste
theoretisch wissend
von tücken
moment zu moment
augen zum blick
kein ein und nicht halt
und plötzlich ist pflicht
das spiel und die sicht
die gleiche nicht
sie spielt mit regeln
die kennt er nicht
die regeln nicht
das riegeln nicht
von verschlüssen das ent
riegeln das kennt er wohl
das ent aber nicht das ver
ganz weiß er nicht wie
er jetzt soll was
und tun
er muss dieses rätsel
entschlüsseln
er hat es be und ist ganz
entschlossen
wird entriegeln die regeln
und nicht mehr ver
stellen mit regeln den zu
gang zu riegeln
wird das spiel mit den
riegeln und regeln neu
regeln
sie sieht
ihn an und sieht es ihm an
sieht hinein in ihn
kennt ihn kennt ihn
fast durch und durch
doch auch wieder nicht
seine zellen im hirn
die binären codes ver
netzung und schaltung
transmitterimpuls
die lösung der gleichung
liegt in der substanz
die zellen im hirn suchen
muster und raster um
glück zu ver
gleichen versuch resultat
im computerprogramm
er sucht stück für stück muster
formeln für glück
sucht nach dem pro
gramm mathematisch korrekt
kramt die tabelle mit schema her
vor, es gibt ein system drauf
wird er bestehn
es gibt jetzt zwei spiele
die spielt jeder
für sich dem andern was
vor das hat
qualität und tradition
wir kennen das schon
Rezension I Buchbestellung I home IV07 LYRIKwelt © Erika Kronabitter