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Ich dachte an die vielen Morde
(Leseprobe aus: Ich dachte an die vielen
Morde, Roman, 2009,
Verlag Ralf Liebe).
„Ich war nicht zu einem glücklichen Leben
geboren, damit musste ich mich abfinden.
Und wie hätte es auch glücklich sein können?
Noch waren die Öfen nicht erkaltet, die Gräber nicht geschlossen, die Familien
nicht imstande,
zu sprechen, und Kinder sollten glücklich aufwachsen?
In einer neuen, hellen, autofreundlichen, dünnwandigen Zeit?
Sie sollten das Brüllen nicht mehr hören, nicht in dem Brüllen ihrer Lehrer,
ihrer Eltern, ihrer Nachbarn?“
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