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aus: Aus allen Himmeln
»Ja, das ist meine Tochter.« So
hatte ich sie das noch nie sagen gehört, Stolz hatte in ihrer Stimme
mitgeklungen, sie hatte ihre Stirn ein paar Zehntelsekunden in Falten gelegt und
mich angesehen, als würde sie mich lieben.
Dann verabschiedete sie sich mit einem knappen Kopfnicken in Richtung des
Polizisten. Auf der Straße nahm sie meine Hand, und ich weiß noch, wie ich
mein Gesicht übermütig in die Frühlingsluft hielt, eine Frühlingsluft, die
aus Abgasen, Rauch und einem feinen Aschenebel bestand, aus dem Duft des
Flieders, dem Geruch feuchter Häuserwände und der Wärme der Sonne darauf.
Rezension I Buchbestellung I home II04 LYRIKwelt © S. Fischer