Eine Ahnung von dem was ist
(Leseprobe aus:
Eine Ahnung von dem was ist,
Gedichte, 2009, Klöpfer &
Meyer).
Eine Ahnung von dem
was war dem was kommt
dem was ist haben wir nicht
unser Wissensstand beschränkt
sich auf die Fallhöhe
der Winde aus den Himmeln
In der Novembersonne
mit ihren langen Schatten wo
doch Nebel sein sollten ist alles
Antlitz und strahlend gelöscht
wir kennen es allein aus
Erinnerung die täuscht
Dein eigenes Gesicht
kennst du nicht wie du warst
bist weißt du nicht Schatten
Münder tun vage wechselnde
Wahrheit kund selbst
Erkenntnis als Strafregister
Am glücklosen Projekt
der Landnahme in der Liebe
gescheitert das Los der vielen
so viel ist verbrieft
nicht verbessert in der Literatur
eine Fussnote gesetzt
Rezension I Buchbestellung I home III09 LYRIKwelt © Klöpfer&Meyer