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Märkisch
Buchholz
(aus: Der
Rosenmaler, Gedichte, ungarisch/deutsch, 2003, Verlag der Nessing'schen
Buchdruckerei)
Ein
eigen' Sehnen wird das Jahr durchziehn: Herbst sei's,
da ich hingelange an Fühmanns Grab. Hellichter Herbst,
und ich sagte: erdkrustig - passieren wollt' ich selber
die Brücke über schönes Kanalgewässer - der Schleusen-Gischt ist
so laut doch nicht, daß bis zum Grab dräng' sein Getös.
Irrenden Augs entziffern wollt' aufs neue ich die Sentenz
in den Plan der Steinplatte gemeißelt -
sein Skriptum, hierher erbeten, zur Mittagszeit;
und sei's selbigen Tags, Säume der lichtgeschriebenen Alleen.
Verhindert teilzunehmen an der Beisetzung, versammeln wir uns -
Kunert z.B., Jentzsch, Sarah (mit Kindsgeflenn
fänd meine Tochter hin auf irgendwelchem Weg).
Von ihm zu reden bekundete nicht andre F. im Testament -
Kundgebung für einander wär's, solange wir reden.
Stuttgart, 1994
(Übertragung aus dem Ungarischen Paul Kárpáti)
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