Nachdenklich in
Olympia
(Das Original "Meditating on
Olympia")
"O wehe mir ! Mein ganzes Leben
war umsonst,"
rief Rodin voller Ehrfurcht,
als er zum ersten Mal den Apoll von Olympia sah,
und wühlte wie ein Wahnsinniger mit den Händen
tief in seiner Tasche
um heraus zu finden - ob vielleicht - irgendein übersehenes
Werkzeug schuld wäre, das er nicht liebevoll in die Hand genommen hatte.
Er lauft keuchend zur Werkstatt
Des Phidias
sucht überall - überlegt noch -
irgendein bescheidenes Ding, das vielleicht geholfen hatte,
grabt erschüttert seine Finger in den Boden
ob er zufällig unerwartet
irgendein Werkzeug des Hephaistos findet, das er nicht kennt
ob ihm zufällig
irgendein göttliches Werkzeug, das Olympia versteckt halt, gewahrt
wird
das erschüttert,
das sie Seele erhebt
und sie befreit.
(Übertragen von Evangelos Konstantinou)
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