Christoph Janacs

nachtwache
(Leseprobe aus: nachtwache, Liebesgedichte, 2008, St. Georgs-Presse)

du tastest im schlaf
nach mir, öffnest und schließt
deine augen, siehst nicht,
daß ich hier sitze und sehe

im fenster das bild

eines mannes, der da sitzt,
versunken im anblick
der frau, die sich umdreht,
im schlaf nach ihm tastet

Rezension I Buchbestellung I home III08 LYRIKwelt © Chr.J.