Wiederbelebungsversuche von Jayne-Ann Igel, 2001, UnartigJayne-Ann Igel

milch
(Leseprobe aus: Wiederbelebungsversuche, Gedichte und Resonanzen, 2001, Verlag Unartig/Zeitzeichen)

die ich trank, wenn mutter uns verlassen hatte, die milch des vaters, die aus ihm floß, die in mir das schweigen nährte; diese milch, ihre stimme rauch, den vater aus der kuhle des sessels hervor in die stube stieß - (wie einen gegenstand, vorwurf, wie einen fremden, der das schweigen gebrochen hatte, und er verhielt in der mitte des zimmers, sank auf die knie...)

 

Rezension I Buchbestellung I home II05 LYRIKwelt © J.A.I.