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das salz, die
erde
(Leseprobe aus: Wiederbelebungsversuche, Gedichte und Resonanzen, 2001, Verlag Unartig/Zeitzeichen)
wir sind das salz, die erde, wir
verhören uns bis tief in
die nacht, sezieren den traum, ehe er unsere körper
verläßt; wir sind die gefangenen der halbmonde unterm fingerlid,
des schmutzes, der sich an dessen rändern sammelt,
spuren von erde in unserer biographie
unsere identitäten, frisch mit abblätternder
farbe
getünchte gebäude, häuser in der uniform nächtens
gezüchteten salpeters, wir gehen um in den kellern -;
unsere lippen berühren die lippen des brotes in
umnachteten stunden, die lippen des schlaf
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