Eine Woche in Mariendorf
Winter
führt Schwert und Feder über Grau und Blei.
Unterwirf alles. Bedeckt alles.
Scheu blicken wir auf das frisch bezogne Land,
Gabriels Grund.
Eis blüht den Buchten hinter uns.
Wir
kommen nicht weit. Kälte erlegt uns.
“Laß uns reingehen!”, wärmen
in der Zeit, die Milch zum Kochen braucht.
Dein Fell tropft, Honig fließt aus deinem Mund,
Winterglück.
Rezension I Buchbestellung II03 © LYRIKwelt