Der Fall Arbogast von Thomas Hettche, 2001, DuMontThomas Hettche

Der Fall Arbogast
(Leseprobe aus: Der Fall Arbogast, Roman, 2001, DuMont).

Sie lachte wie über etwas, das sie gerade entdeckt hatte, und sah sich nach ihm um. Er ging auf dieses Lachen zu und ließ dabei die beiden Flügel der Schwingtür langsam über die offenen Handflächen gleiten und dann sehr vorsichtig los. Es gab nahezu kein Geräusch, als die Tür zurückschwang, er in den Dämmer des Abends hinaustrat und in ihr Lachen hinein. Immer würde er sich später an diesen Moment der Stille erinnern und wie das kühle und glatte Holz der Türblätter über seine Hand wischte, als ermunterte man ihn. Das war der Moment, als es begann. Und wenn er sich später ihr lachendes Gesicht vergegenwärtigte, wußte er noch nicht einmal zu sagen, was darin ihn so in den Bann schlug.
»Wenn Engel reisen ...« Sie beendete den Satz nicht, doch als er vor ihr stand, legte sie ihre rechte Hand auf seinen Unterarm und bedeutete ihm, sich nochmals umzusehen: »Schau mal dort!« Beinahe schmerzhaft spürte er, wie ihre Berührung seiner Haut alle Spannung nahm. Er wußte, daß das Lokal ZUM ENGEL hieß, doch während er sich bereitwillig nach der gelben Neonreklame umdrehte, wußte er auch, daß sie miteinander schlafen würden. Den ganzen Tag war er sich nicht sicher gewesen, und nun betastete er die plötzliche Gewißheit mit der Zunge wie einen glatten Kiesel im Mund, spuckte ihn dann verschämt in die Hand und steckte ihn in die Hosentasche. Damals waren, zumal auf dem Land, solche Neonröhren noch selten, deren Schein sich gerade erst gegen das Ende des Sommertages durchzusetzen begann. Es fuhr kein Wagen auf der Landstraße, an der das Lokal lag, und bis auf das Sirren der Kondensatoren in den Leuchtröhren war nichts zu hören. Einen Moment lang standen sie im Glanz des gelben Lichts, und er spürte ihre Hand auf seinem Arm, ließ ihn sinken, faßte sie um die Taille und fühlte zum ersten Mal ihr widerständiges Perlonkleid. Sie glitt in seine Umarmung hinein wie in einen Mantel und war mit einemmal gar nicht mehr so forsch wie den ganzen Tag, sondern fröstelnd und jemand, der jemanden braucht, sich zu wärmen.
»... lacht der Himmel«, beendete er ihren Satz leise und dicht an ihrem Ohr.
Sie gingen zu seinem Wagen, als würden sie sich schon lange kennen. Er bemerkte, daß sie ihm nun, obwohl sie den ganzen Nachmittag viel erzählt und geplaudert hatte, nicht antwortete, sondern auch noch schwieg, während er ihr den Schlag öffnete und behutsam wieder schloß, als sie Platz genommen hatte. Einen kurzen Augenblick zögerte er und schaute die Straße hinab, die sie am Nachmittag gekommen waren, nachdem er am Rand von Grangat am Bahnübergang in Richtung Gottsweiher gehalten und gefragt hatte, ob er sie mitnehmen dürfe. Gern, hatte sie gesagt und erst dann gefragt, wohin er denn fahre. Er hatte eigentlich geschäftlich nach Freiburg gemußt, aber geantwortet, er fahre nur so herum. Sie sei wohl nicht von hier? Nein, aus Berlin. Ach, eine von den Flüchtlingen. Ob sie in Ringsheim wohne, im Lager? Sie hatte genickt und er sie betrachtet. Sie mochte Anfang Zwanzig sein, doch das ließ sich, wie er fand, bei solch zierlichen Frauen schwer schätzen. Sie war höchstens einssechzig und hatte kurzgelockte rote Haare. Ihre Augen waren die ganze Zeit leicht zusammengekniffen, was am Sonnenlicht liegen mochte oder an einer Kurzsichtigkeit, von der er nichts wußte, und jedenfalls einen ebenso selbstbewußten Eindruck vermittelte wie ihr Berliner Zungenschlag, den er zum ersten Mal hörte. Sie trug keinen Petticoat. Ihr Kleid mit dem runden Ausschnitt und kurzen, angeschnittenen Ärmeln zeigte grüne Blättchen auf Eisblau. Sie trug tatsächlich weiße Pumps. Ob sie den Schwarzwald denn schon kenne? Sie hatte den Kopf geschüttelt. Dann waren sie losgefahren, und der Tag war sehr schön geworden. Nicht nur das Wetter, dachte er und erinnerte sich später genau daran, daß er sich in diesem Moment das Datum vergegenwärtigte: Es ist der erste September 1953. Erst dann ging er um den Wagen herum, schloß auf und stieg ein. Sie sagte nichts, doch er wußte, das war egal.
Er umfaßte nicht ihr Knie, was ihm zu fordernd erschienen wäre, sondern drückte, nachdem er losgefahren war und schaltfaul den Borgward im dritten Gang ließ, zunächst nur den Handrücken leicht gegen ihren Oberschenkel, als läge seine Hand gewohnheitsmäßig und wie selbstvergessen auf dem Beifahrersitz. Sie rückte daraufhin nicht ab, erwiderte aber auch den leichten Druck zunächst nicht, während es endgültig Nacht wurde und sie schweigend weiter in Richtung Grangat fuhren. Irgendwann aber spürte er ihre Hand im Nacken und ihre Finger, die unter den Kragen seines Hemdes schlüpften und sich bis zu seiner linken Armkugel vortasteten und wieder zurück, wobei er deutlich Fingernägel spürte, dann wieder sanfte Fingerkuppen, die seine Halsschlagader hinaufstrichen bis zum linken Ohr, um schließlich wie kraftlos in sein aufgeknöpftes Hemd zu rutschen.
»Ist es noch weit?«
»Vielleicht eine Stunde.«
»Wollen wir nicht lieber noch mal irgendwo anhalten?«
»Wollen wir?«
»Ja.« Ihre Stimme so dicht an seinem Gesicht, daß er die Feuchtigkeit ihres Atems auf der Haut spürte.
Und als er vor einer kleinen Brücke zwischen Gutach und Hausach abbremste, Zwischengas gab und seine Hand von ihrem Sitz nahm, um herunterzuschalten, rückte sie nah an ihn heran, umarmte und küßte ihn. Vor der Brücke führte linker Hand ein Feldweg ins Dunkel. Ohne zu blinken, bog er hinein und rollte einen kleinen Abhang hinunter. Rechter Hand ein Flüßchen und darüber die kleine Brücke. Buschwerk nahm links den Blick zur Straße, neben dem Weg war eine Wiese, er schaltete den Motor und das Scheinwerferlicht aus.
Marie zog ihre Zigaretten aus der weißen Lacklederhandtasche und bat ihn um Feuer. Sie rauchte KURMARK, was gar nicht zu ihr paßte. Mischungstreu, geschmackvoll und doch mild, dachte er, schlug das Feuerzeug mit der Linken an, und während er die Flamme nah an die Spitze der Zigarette brachte, legte er beschirmend die Hand um sie. Sie dankte mit einem Kopfnicken. So jung war sie nicht mehr. Die Falten neben ihren Mundwinkeln waren es, die ihrem Lachen erst jenes Zittern gaben, das ihn so sehr anzog, während sie von sich erzählte. Vom Krieg in Berlin, von den zwei Kindern, die sie bei ihrer Mutter gelassen hatte, und von der Holzbaracke des Flüchtlingsheims, in der sie lebte. Ihren Mann erwähnte sie kaum. Er glaubte nicht, daß sie besonders viel log. Ihre Hände waren nicht mädchenhaft. Sie trug keinen Schmuck und, was er seltsamerweise erst jetzt bemerkte, keine Strümpfe.
Er öffnete den Aschenbecher, in der Hand noch immer das Feuerzeug mit der Flamme. Sie blies den Rauch aus und nickte dabei wieder. Er nahm ihr das Päckchen aus der Hand, zündete sich ebenfalls eine Zigarette an, steckte das Feuerzeug weg. Die Pakkung ließ er in ihren Schoß fallen, und sie, als wäre das eine Aufforderung, nahm die Handtasche weg und stellte sie auf den Boden, beugte sich dabei nach vorn, und er küßte sie. Folgte ihrem Kopf, als sie sich wieder zurücklehnte, nahm die Zigarette in die linke Hand und legte ihr die Rechte um den Nacken, während die Glut für einen Moment in der Luft zwischen dem weißen, sehr dünnen Lenkrad der ISABELLA und dem ebenso weißen Bakelit-Knauf des Aschenbechers schwebte. Dort hinein ließ er sie, ohne hinzusehen, fallen. Sie drückte ihren Kopf mit aller Kraft zurück in die Polster und also in seinen Arm. Dennoch hob er sie zu sich heran, und während ihr Kopf ein wenig zurücksackte, fuhr seine Zunge über ihren Gaumen und buchstabierte sich ihre Zähne.
Ihre Unterlippe zitterte dabei, doch das überraschte ihn nicht, spürte er doch selbst die Erregung unter der Haut und wie sie vom Mund hinablief in seinen Körper hinein. Gerade, als er das registrierte, löste sie sich aus Kuß und Umarmung, und für einen Moment dachte er, das alles könnte ein Irrtum gewesen sein und nichts als Mißverständnis und Zudringlichkeit. Doch da hatte sie schon ihre Zigarette eilig im Aschenbecher gelöscht, und nun war sie es, die ihn sanft in das Polster zurückdrückte und sich über ihn beugte. Während sie ihn küßte und ihre Hände ihm wieder ins Hemd krochen, hielt er ihre Taille mit einer Hand, erspürte dort an der Seite die Druckknöpfe ihres Kleides, ließ sie aufspringen, und seine Finger glitten über den schmeichelnd weichen Unterrock aus Charmeuse und auf ihre Haut.
»Soll ich mich ausziehen?«
Er nickte und schob ihr den Stoff von den Beinen zur Hüfte hoch, als sie das Kleid mit beiden Armen nahm und sich über den Kopf zog. Der weiße Unterrock grellte hell auf, weil gerade in diesem Moment ein Wagen vorüberfuhr, dessen Scheinwerfer wie verirrt über den Unterrock hinwegschwenkten, bevor sie im Plafond des Borgward vergilbten. Im letzten Glimmen sah er, daß sie ihn ansah.
»Wollen wir hinaus? Es ist doch noch ganz warm.«
Er nickte und sie knöpfte ihm das Hemd auf, während er sich schon die Hose aufknöpfte und die Schuhe abstreifte.
»Komm jetzt«, flüsterte sie.
Dann stand sie in diesem unwirklich leuchtenden Unterrock auf der nachtschwarzen Wiese neben dem Feldweg. Wandte sich ab und ging ein paar Schritte. Ihre Pumps hatte sie im Wagen gelassen. Ihre Haut war sehr hell. Wie oft bei Rothaarigen. Jedenfalls hatte er das gelesen. Mit langsamen Schritten und gesenktem Kopf schlenderte sie durch das noch recht hohe, aber schon vertrocknete Gras. Blieb irgendwann stehen und zog mit dem Rücken zum Wagen auch das Unterkleid noch aus, BH und Schlüpfer.
Als er zu ihr kam, sie an der Schulter faßte, sich von hinten mit seinem ganzen Körper an sie preßte und sein Glied zwischen ihre Pobacken drückte, spürte er, wie naß sie war. Er flüsterte ihr ins Ohr, wie sehr er sie wolle, und wieder lachte sie. Nicht jenes laute oder helle Lachen, das er schon kannte, sondern ein nahezu tonloses, gurrendes Atmen lachte sie im Takt der Bewegungen ihrer Hüften, mit denen sie sich an ihm rieb. Er sah noch ihr Lächeln unter den geschlossenen Augen, als sie sich zu einem Kuß umwandte, dann ließen sie sich beide zugleich zwar nicht fallen, doch einander haltend auf den Boden hinab und ins Gras, wo schon ihre Unterwäsche lag.
Sie drehte sich aus seiner Umarmung hinaus und auf den Bauch. Erwartungsvoll auf beide Händen gestützt, sah sich nicht nach ihm um, er betrachtete ihren Hintern und streichelte ihn dort, wo er aufklaffte, griff sie dann an den Hüften und drehte sie sanft auf den Rücken. Zog ihre Schenkel heran und drang in sie ein. Für einen Moment meinte er, Widerwillen zu spüren, doch dann sah sie ihn an, drängte sich dicht an ihn und folgte seinen Bewegungen. Er küßte sie nicht, sah sie nur unverhohlen an und stieß zu, bis er kam. Überlegte sofort und war froh, daß sie ihm noch immer gefiel. Lag eine Weile still neben ihr im Gras, dann kniete er sich zwischen ihre Beine und im Mondlicht, an das sich seine Augen nun gewöhnt hatten, sah er sie an. Sah ihre Magerkeit zum ersten Mal und das schüttere, helle Schamhaar, ihre knochigen Hüften und Schultern. Ihre Brüste waren spitz und klein. Auch ihre Fußnägel lackiert. Tiefe Schatten unter den Augen, die er den ganzen Tag nicht bemerkt hatte. Eben noch, dachte er, habe ich sie nicht gekannt. Er strich ihr mit der flachen Hand über den Bauch. Nichts war zu hören als nur immer das unheimliche Wispern des trockenen Grases. Eigentlich war es schon empfindlich kalt. Es wird Herbst, dachte er und erschrak ein wenig dabei.
»Komm, laß uns rauchen«, sagte sie und setzte sich auf.
Er stand auf und bot ihr seine Hand. Mit der anderen griff sie, während sie sich hochziehen ließ, ihre Wäsche. Hand in Hand schlenderten sie zurück zum Wagen und setzten sich hinein. Die Türen der ISABELLA ließen sie offen wie weit gespreizte Flügel. Er registrierte, daß sie sich ihren Schlüpfer zwischen die Beine klemmte, damit die Kunstlederbezüge nichts abbekamen. Sie warf sich den Unterrock über, und er gab ihr Feuer. Wieder sprachen sie nichts, während sie rauchten, nur strich sie, als wollte sie sich seiner vergewissern, ihm immer wieder mit der linken Hand über die Innenseite seines Oberschenkels. Küßte schließlich seinen Hals, seine Brust und warf die Zigarette aus der offenen Beifahrertür. Küßte wie atemlos und als könnte sie sich nicht mehr von ihm lösen, saugte sich an seiner Brustwarze fest, bis es weh tat und er zurückwich. Doch es bedurfte nur eines Lächelns von ihr, da beugte er sich wieder zu ihr hinüber, und diesmal biß sie ihm in den Hals, die Hand noch immer an der Innenseite seines Schenkels mit jenem seltsam keuschen Streicheln, das doch seine Lust auch ohne ihre Bisse wieder geweckt hätte. »Ich hab noch nicht genug«, murmelte sie an seinem Hals.
»Ich auch nicht.«
Er schob den Unterrock beiseite und biß ihre rechte Brustwarze, sie krümmte sich dabei wie an einer inneren Feder, die er derart spannte, kaum hielt es sie auf dem Sitz. Sie zog die Beine an und saugte sich nun ihrerseits immer fester in seinen Hals, als hielten sie sich so. Es war, als verschränkten sich Werkzeuge ineinander, er hatte noch nie jemanden so berührt, konnte nicht davon lassen, nicht von ihr, und nur mühsam hielt er sich zurück, sie nicht wirklich zu verletzen. Erst, als er irgendwann dennoch den Geschmack von Blut im Mund hatte, ließ er erschrocken von ihr ab, und im selben Moment lösten auch ihr Mund sich und jene innere Feder, die sie verband, aus der Arretierung, und rückwärts glitt sie fast aus dem Wagen hinaus.
»Komm mit!«
Als er um den Wagen herum war, lag sie schon nahe bei dem kleinen Wasserlauf im Gras. Deutlich hörte man hier, wie das Wasser um das Fundament der Brücke rauschte, und es fächelte auch kälter als in der Nähe der Büsche herauf. Kaum war er ihr nah, drehte sie sich weg, rollte herum und lag nun wieder, wie zuvor, auf angewinkelten Ellbogen und Knien. Nie sollte er vergessen, wie warm es sich anfühlte, als er hinter ihr auf die Knie ging und mit der flachen Hand über ihr Geschlecht strich. Hielt sie mit beiden Händen, drang wieder in sie ein, und sofort entspannte sie sich, langsam sackte ihre Wirbelsäule ins Hohlkreuz, und ihr Steiß stieß gegen seinen Bauch, bis er ganz in ihr war. Sie wiegte sich gegen ihn.
»Fester!«
»Noch?«
»Viel!«
Er schloß die Augen.
»Dann halt still!«
Das tat sie nicht. Sie sah sich nach ihm um und lachte wieder ihr Lachen. Er öffnete die Augen wieder, griff nach ihrem Gesicht und faßte ihr ins kurze Haar, sie aber schnappte nach seiner Hand und saugte zwei Finger in ihren Mund, daß es ihm beinahe schon kam. An ihrem Nacken hielt er sie schließlich, für einen Moment wich sie aus, dann legte ihr Hals sich in seine große Hand. Sie umfaßte ihn zugleich mit ihrem Geschlecht, als arretierte sie so seine Lust, und es schien ihm, als könnte es niemals mehr aufhören, als würde er niemals kommen und als verstünde sie, die er kaum einen Tag kannte, seinen Körper besser als er selbst.
»Schau mich an!«
Später überlegte er oft, wieviel Zeit wohl vergangen sein mochte, bis er sie flüsternd nochmals und nochmals bat, ihn anzusehen.
»Schau mich doch an!«
Sie antwortete nicht. Erst, als er das registrierte, bemerkte er auch, daß sie schon einen unendlich langen Moment seinen Bewegungen nichts mehr entgegnete. Er erstarrte und lauschte, und da war es völlig still bis auf das zischelnde Gras. Sie hielt ihn nicht mehr. Noch immer auf Knien und Armen kauernd, sackte sie nun in sich zusammen, er glitt aus ihr heraus und sie ihm weg. Abgewandt lag sie da, die ihm eben noch so nah gewesen war, und rührte sich nicht. Und er spürte, woran er später oft denken mußte, eine ganz fremde Art von Müdigkeit, die schwer an ihm zog. Eine Müdigkeit von solcher Nachtschwärze, daß es ihn, den sonst nicht furchtsamen Mann, plötzlich ängstigte wie ein Kind. Als ginge etwas vorüber und langte ihn an. Und schnell war es auch wirklich vorüber. Schüchtern beugte er sich über sie und bat sie noch einmal, ihn anzusehen.
»Schau mich an!«
Dann drehte er sie um.

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