Meere von Alban Nikolai Herbst, 2003, marebuchverlag

Alban Nikolai Herbst

Meere
(Leseprobe aus: Meere, Roman, 2003, marebuchverlag)

«Irenes Stolz. Der glühte wie eine Grundierung in ihrem ägyptischen Blick. Der gab ihr die Haltung, wenn sie sich schminkte. Immer saß er gerne dabei, saß auf dem Toilettendeckel und schaute ihr bewundernd zu. Was sie gar nicht schätzte. ‹Bitte, Fichte, laß mich allein.› Sie war so intim dann, so grenzenlos selbstbewußt, selbstverliebt; selbst wenn sie masturbierte, war sie nicht inniger mit sich als in solchen Momenten.»

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