Marie und Robert
(Leseprobe aus: Marie und Robert, Dritter Akt, S.
147, 1916)
ROBERT (mit flammenden Augen ihre Gestalt verschlingend und leidenschaftlich ihre Rede fortsetzend). Und denn dert uss, zwüsche Läben und Tod, dr Abgrund under is, dert bischt myne, Marei – dert sind alli zwölf Johr versunken und vergange – dert ischt niemer meh zwüschen is – s Wätter toset, s Wasser brönnt vom Blitz, wo drinn badet, äis Für di ganz Wält; Himel, Ärde, Höll zu äim Chlumpe verschmulze – dert wirdi, was i no nie gsi bi – dert machi, was i no nie gmacht ha – dert gischt mr, was d mr no nie `geh hescht – dert sim`mr nume no äin Möntsch, du und i, wer will is us enand rysse?
MARIE (zitternd vor Erregung, sein Haupt umfassend). Jo - - jo - - Röbi –
ROBERT (wiederum seinen Kopf in ihrem Schoss bergend, dann, nach einigen stummen Augenblicken, plötzlich aufspringend, zurückweichend). Was hani gsäit? Bin i das gsi, wo do gredt het? (Sich im Zimmer umsehend.) Ischt niemer do? - - Käin Möntsch. - - Du dert im Egge hinde, bischt du wider do ?
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