Aufbruch
(Leseprobe aus:
Aufbruch, Roman, 2009, DVA)
Lommer Jonn, hatte der Großvater gesagt,
lasst uns gehen!, in die Luft gegriffen und sie zwischen den Fingern gerieben.
War sie schon dick genug zum Säen, dünn genug zum Ernten?
Wie freudig war ich ihm alle Mal gefolgt, das Weidenkörbchen mit den Hasenbroten
in er einen, den Bruder an der anderen Hand. Aus demkleinen Haus in der
Altstraße 2, wo die Großmutter regierte und der liebe Gott, der Vater op de
Fabrik ging und die Mutter putzen, zogen wir vorbei am Rathaus, Schinderturm,
Kirchberg, durch Rüben-, Kohl- und Porreefelder an den Rhein, ans Wasser.
(...)
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