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ich glaube
(Leseprobe aus: Samlede dikt/Ausgewählte
Gedichte, 1976/2005, Elfenbein
Verlag - Übertragung Annette Rodenberg)
Ich glaub an vieles: Feuer, Blut und an
die Wege, wo man irregehen kann;
an Träume, die uns ziehn in ihren Bann.
Bring mich nicht heim. Als Blinde geh ich hier,
dass mich das Dunkel immer weiter führ.
Die Nacht birgt eine angelehnte Tür.
Dort, an der Grenze zwischen Leib und Geist,
dort, wo die Zeit selbst stillestehen heißt
– ob dort mein Herz als Flamme sich erweist –?
Hör nicht auf mich. Denn alle Worte mein
sind falsch Propheten, Spuren nur zum Schein.
Was du auch glaubst – ich werd ganz anders sein.
Rezension I Buchbestellung I home 0I07 LYRIKwelt © Elfenbein Verlag