Mariusz Grzebalski

Anfang
(Leseprobe aus: Graffiti 2001, Gedichte, 2002, Edition Korrespondenzen - Übertragung Doreen Daume)

Von der Siedlung her rückte Dunkelheit vor,
drängte das Licht der Lampen zurück.

Hinter den Bunkern erhob sie sich aus dem hohen Gras,
richtete sich das zerdrückte Kleid.

Ihre grünen Knie – warum fand er sie so zum Lachen?
Und woher kam die Schwermut, die uns minderjährige Voyeure befiel,

als sie sich bald danach zum Gehen wandten?
Bei der Rückkehr hob der Wind fremde Flüche über die Bäume,

man hörte betrunkenes Gelächter aus im Dunkeln unsichtbaren Gräben,
und eine Scheibe des ausgeraubten Kiosks ging zu Bruch.

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