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Ein Liebhaber der
Sonnenuhren
(Leseprobe aus: Warum genügt uns nicht die Erde, Gedichte,
Seite 61, 2004, Lyrikedition
2000)
Er sei ein Liebhaber
der Sonnenuhren,
sagt er,
auch an ihnen könne man ablesen,
wie die Zeit vergeht.
Er hasse es,
von einem Zeiger gehetzt zu werden,
der sich wie rasend
um sich selber dreht.
Dagegen der Schatten,
den der Stab einer Sonnenuhr wirft,
er wandert dahin,
ruhevoll,
bis er mit dem Untergehn der Sonne
auf hört zu sein.
So wünsche er sich
sein eigenes Sein
und Verlöschen.
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