Schäfer der Winde
(Übertragung Sakia Geest)
Schäfer der Winde, von
unendlichen Horizonten
kommen die Herden in deine Hände.
Sicher die Zukunft, betrachtest du die weite
Hügellandschaft und wartest auf
die Brise, die dir jenen
zahmen Thymianduft bringt
oder den tiefen Waldgeruch des Winters.
Der Regen folgt später, unaufhörlich,
und legt sich zu deinen Füßen, Pfützen bildend,
die gen Himmel auswandern im Sommer.
Und durch die Luft steigen herab
Vögel und Düfte, trockene Blätter,
tausend Sachen,
die du beiseite legst oder aufbewahrst mit tiefem Blick.
Jeder Tag bringt dir eine Überraschung,
und du singst,
Schäfer,
singst oder pfeifst
zu den hohen Sternen, die auch deine sind.
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