Ulrike Gies

zwischen den stunden
(Leseprobe aus: aus: Störamöben, 1994, Corvinus Presse)

zwischen den stunden
am rande der eigenspur
gebeugt
wie fremde
über augen teller und münder
in schattenecken glasvitrinen
widerwillig
tadellos
geschluckt und ausgesungen
die tränen den reis und die worte

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