halbschlafgedicht II
heute fühl ich mich eins mit dem
schnee
ich fliege als flocken
kein versteck ist vor mir sicher
wie ein junger hund
oder ein kleinkind
stecke ich meine nase
in die verborgensten winkel der stadt
alles verweisse ich mit meinem weiss-sein
mit dem wind tanze ich
wir wirbeln über die dächer
im vertrauen - er ist mein liebhaber
wir umarmen uns im flug
wenn er mich verlässt
lege ich mich als weiche haube
auf die dinge
zur ruhe
19. februar 2004
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