La bocca
Ach warum bist du auf deinem Mund zum Wald
geritten, armes Mädchen? Jetzt sitzt du da als Eule in dem Baum,
du kommst nicht weg. Dein Mund zog dich in einen Traum hinein, dein Mund hat
dich verraten, der rote Feind -
dein Freund, wo ist er jetzt?
Er zittert selbst als Schnecke im Gebüsch, er
klappert ein Gebet.
Die Worte schauen mit den Beerenaugen feucht hinauf,
von ihm zerstreut, als Münzen eben noch und jetzt ?
gar nicht der Rede wert. Du kommst nicht weg, du Mädchen,
und dein Mund ? er wellkt, er welkt schon ohne dich
und findet nicht den Weg.
Rezension I Buchbestellung IV07 LYRIKwelt © M.G.