Die
Fackel
(Leseprobe
aus: Gedichte
(1937)
Ich gab dir die fackel im sprunge
Wir hielten sie beide im lauf:
Beflügelt von unserem schwunge
Nimm nun sie der künftige auf.
Drum lass mich und bleib ihm zur seite
Bis fest er die lodernde fasst
Im kurzen doch treuen geleite
Ergreif er die kostbare last!
Du reichst ihm was ich dir gegeben -
Und sagst ihm was ich dir gesagt:
So zünde sich leben an leben
Denn mehr ist uns allen versagt.
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