Weg vom Festland von Frederike Frei, 2011, Achter

Frederike Frei

Weg vom Festland
(Leseprobe aus: Weg vom Festland, Roman, 2011, Achter-Verlag).

Als ich meine zerstreuten Blicke, die ich dem Mann zuwerfe, bereits wieder einsammele, fühle ich mich plötzlich durch alle Wetter- und Windjackenpackungen hindurch von ihm erkannt. Hellwach sein Auge, herausfordernd, fast unverschämt. Im Grunde schaut seine in sich gekehrte Gestalt plötzlich wie wild aus der Wäsche, als er meinen Blick auffängt. Der ganze Mann richtet sich auf, gewinnt Haltung, als ob sich eine Ente blitzschnell in einen Erpel verwandelt. Was ist los. Hergefahren bin ich ohne Absicht, um der Hamburger Hitze zu entfliehen, um baden zu gehen …

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