Das Labyrinth der Träume oder
Wie man den Kopf vom Körper trennt
(Leseprobe aus: Das Labyrinth der Träume oder
Wie man den Kopf vom Körper trennt, Theaterstück, 1998, S.
Fischer)
Hitler: »Die Wirklichkeit
verschwindet, der Alltag verwandelt sich in ein großes Festspiel, in eine
gigantische Theaterinszenierung. Ein heroisches Drama von der Erhebung der
Nation. Der Ausbruch des Krieges, die ersten Schüsse werden ein theatralischer
Höhepunkt.«
Kürten: »Das läuft jetzt alles wie am Schnürchen. Die Vernunft schläft, und
die Phantasie tobt sich aus. Die Träume der Nacht befehlen den Tag. Der Kopf
wird vom Körper getrennt. So steht es im Todesurteil.«
Rezension I Buchbestellung 0I07 LYRIKwelt © S. Fischer