Tränenmeer
In
Traurigkeit bin ich gebadet,
meine Seele ruft nach dir, oh Glück,
weil mein Schmerz auf mich wartet,
zerfließe ich immer ein Stück.
Und weil die Trauer mir die Liebe zeigt,
bin ich ganz in ihren Armen verloren,
weil mein Herz zu Trauer neigt,
ist es für mein Schicksal auserkoren.
Melancholisch stehe ich am Meeressaume,
den Blick der Sehnsucht ausgesandt,
vergehe ich in dem Schicksalstraume,
mit Blick auf des Meeres weites Land.
Und wenn ich weine ohne Ende,
dann weil ich nicht mehr atmen kann,
weil ich im Leben nichts mehr fände
und mir ein gutes End’ ersann.
Rezension I Buchbestellung I home III11 LYRIKwelt © Th.F.