Deutsche Gedichte
(aus: Jahrbuch der Lyrik
2004)
Es
steht nichts mehr zwischen den Zeilen
kein
Platz zwischen den Zeilen
das
Papier vollgeschrieben
mit
dem Nichts von Heute.
Immer
zu wenig
Blut
in den Adern, immer
zu
kalt.
Immer
noch dasselbe hohle Getön
Kunststückchen
darüber wie man
die
Hände bewegt ohne zu arbeiten
und
schicksalsschwer die Seele runzelt, um den Schatten
zu
betören
sag
ich mal einfach so ist ja auch egal.
Vom
Rand der Dinge kommen noch manchmal
Stimmen.
Dort wird noch gekämpft
und
verloren, dort gibt es noch diese
Leidenschaft
der Besiegten und dieses
Lächeln
über die Lügen der Liebe.
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