Karin Fellner

III
(Leseprobe aus: Avantgarde des Schocks, Gedichte, 2005, Parasitenpresse/Edition Parasitenpresse)

das zwanghafte kratzen am schorf
lehnt er im fenster nackt
zum takt der motoren steht der
morgen ihm jetzt zur verfügung
genügt ein handgriff vors haus
zu treten zu sehen ob

er ein bier oder etwas
ihn benötigt im
leuchtstoff der marken zwischen
marktschreiern schaut er aus
flocken staub dieses stöbern
manöver auf eis er zögert

nur aus der ferne ölt
wärme die schulterblätter

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