Nachtblau
Ein letzter Ton verklingt
verschlafen dringt’s
aus Vogels Kehle
berührend Herz und Seele
die Ode leis’ und sacht
süß sehnend in die Nacht
zur blauen Stunde singt
tief innern still beringt
fast glockenrein gedunkelt
azur getönt und sterngefunkelt
mit reinem Glanz im Haar
ein Engel wunderbar
auf türkisgrünen Bändern
gewirkt mit goldnen Rändern
als Traum facettenreich belaubt
nachtblauer Atem angehaucht
die Stille eingesenkt
gesalbte Nacht uns schenkt
Rezension I Buchbestellung I home IV06 LYRIKwelt © M.F.