Eckhard Erxleben

feuertanz der poesie

wie ein Schamane

die füße im staub

die stirn am himmel

ertanzt er sich worte

im taumelnden kreisen

ergreift er das feuer

spricht mit den geistern

und trägt es hinauf

im feuertanz sterbend

im luftarmen raum

die flammen verlöschen

und wortleer fallend

sinkt der schamane

wie asche zu asche

und singt nicht mehr

im taumelnden kreisen

aus flackernder glut

ergreift ihn sein feuer

und trägt ihn dorthin

wo er noch nie war

Rezension I Buchbestellung I home IV16 LYRIKwelt © E.E.