Letzte Ruhe
(Leseprobe aus:
Gedichte aus dem Donautal, Gedichte, 2008).
Dort unter der großen Eiche
am Furchweg,
wo der Fuchs und der Hase im Morgengrauen
ihre Absprachen treffen,
wo der Riesen-Schwingel
die Wald-Zwenke in Schutz nimmt
und das Hexenkraut für Ordnung sorgt.
Dort wo der Hirschkäfer
seine Geliebte umschmeichelt
und, einen Steinwurf entfernt,
der Dachs sich abmüht.
Wo die Sonne am Morgen
durch das Blätterwerk drängelt
und ihre milden Strahlen
auf die Kräuter legt,
nicht weit weg vom schattigen Weiher,
der im glühenden Sommer
für kühle Brisen sorgt.
Dort wo der Kauz murmelt
und das Eichhörnchen sich räkelt,
möchte ich begraben werden
am Ende meiner Tage.
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