Wintergedanken
Watteweiche Flocken fliegen hoch vom Himmel auf
die Welt
so als ob der Herr da droben hat Frau Holle eingestellt.
Ein Feuer flackert im Kamin
nach menschlicher Nähe steht uns der Sinn.
Wie auf leichten Engelsschwingen ziehen die
Gedanken fort
aus der Stadt in der wir leben hin zu wohlbekanntem Ort.
In der Flocken hellem Glitzern sehen wir so manch' Gesicht
das aus längst vergang'nen Zeiten zärtliche Worte zu uns spricht.
Wehmutsvoll zerrinnt die Träne auf der Wange
sanftem Rund
und ganz zögernd formt ein Wort sich in dem weichen, frischen Mund.
Und Musik ertönt ganz leise
bekannte, stimmungsvolle Weise.
Sanft legt sich die Dämm'rung nun
über das geschäft'ge Tun.
Lichterglanz erstrahlt in dunkler Nacht,
die Welt hat sich für's Christfest bereit gemacht.
Mit festen Schritten stapft Nikolaus
im Schneegestöber von Haus zu Haus.
Das hektische Treiben wird eingestellt,
Weihnachtszeit ist auf der Welt.
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